Sehenswürdigkeiten in Nieukerk

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Kath. Kirche St. Dionysius

Die erstmals 1226 als “Nova ecclesia” erwähnte Kirche birgt im Inneren einen römischen Votivstein, der eine Kontinuität vom römischen Altar zur romanischen Kirche vermuten lässt. 1421 wurde der romanische Bau zu einer gotischen Kirche umgestaltet. Die eindrucksvolle Barockhaube kam erst nach 1680 auf den Kirchturm und ist noch heute das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes Nieukerk.
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Michael Buyx-Haus

Wohnhaus des Nieukerker Vermessers und Geschichtsforschers Peter Michael Buyx (1795-1882). Das im Jahre 1978 stilvoll renovierte Haus beherbergt heute das Standesamt und den Sitzungssaal des Rates der Gemeinde Kerken.
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Rochuskapelle

Die dritte Kapelle, die an dieser Stelle zu Ehren des Pestheiligen Rochus errichtet wurde und von der Nachbarschaft gepflegt wird. 1727 erbaute der Schmied Jan Loy die erste Kapelle zum Schutz gegen Missernten und Seuchen.
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Webermarkt

Zentraler Platz, der an die Weberei als früheres Hauptgewerbe vieler Nieukerker erinnert und heute verkehrsberuhigt ist. Hier treffen sich von alters her Straßen aus allen Richtungen. Einige schöne alte Häuser bestimmen das Aussehen des Platzes.
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Gemeindearchiv

Geschichtsträchtiges Gebäude von 1738, in dem heute das Gemeindearchiv untergebracht ist. Hier befand sich bis 1970 das Bürgermeisteramt der Gemeinden Nieukerk und Eyll
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Rathaus

Ehemaliges Kaufmannshaus der Familie  Nettesheim. Der älteste Teil des Gebäudes weist zum Webermarkt und stammt aus dem Jahre 1714. Seit 1903 war hier eine Haushaltungsschule und Kinderbewahranstalt untergebracht. Ab 1970 wurde das Gebäude zum Rathaus der neugeschaffenen Gemeinde Kerken umgestaltet.
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St. Elisabeth-Haus

Ehemaliges Krankenhaus aus dem Jahre 1884 mit alter Kapelle und neuem Anbau. Heute befindet sich hier ein Altenwohnheim in der Trägerschaft der Caritas. Das Haus ist umgeben vom “Bürgerpark”, der noch über einen sehenswerten alten Baumbestand verfügt.
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Haus Lawaczeck

Repräsentatives Bürgerhaus aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Familie Lawaczeck gründete in Nieukerk im Jahre 1809 eine Färberei. Im Jahre 2001 eröffnete der Historische Verein für Geldern und Umgegend e. V. hier eine öffentliche Begegnungsstätte mit kleinem Museum.
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Schpöötenhüske (= Spritzenhäuschen)

Das heutige Domizil des Nieukerker Heimatvereins aus dem Jahre 1852 verdankt seinen Namen dem Umstand, dass hier einst die Wasserspritze der Nieukerker Feuerwehr untergebracht war. In den noch heute erhaltenen Arrestzellen saßen örtliche Übeltäter ihre Strafe ab.
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Adlersaal

Der Adlersaal, Baujahr 1903, ist eine tragende Säule im Nieukerker Vereinsleben. Mit seinen 400 Quadratmetern weist er eine ansehnliche Größe auf. Der Adlersaal ist ein Jahrhundert lang eine im örtlichen Bewusstsein verankerte, traditionsreiche Stätte der Begegnung gewesen, an die sich familiäre Erinnerungen und Vereinsgeschichten knüpfen. Sein Erhalt und seine Weiterführung als Begegnungsstätte ist schon allein aus Gründen der Tradition wünschenswert. Dies wird durch den 1997 ins Leben gerufenen “Trägerverein Adlersaal e.V.” gewährleistet.
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Haus Asselt

Nordwestlich, am Rande der Ortschaft Nieukerk, liegt das Haus Asselt, auch die Niersdonk genannt. Von dem ehemaligen stolzen Rittergut steht heute nur noch das Herrenhaus.
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Haus Paeschens

Schmuckes  Backsteingiebelhaus aus dem Jahre 1716, das mit der im Oberlicht  der Haustüre angebrachten Blaufärberhand an das Gewerbe seiner früheren Bewohner erinnert
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Friedhof mit Ehrenmal

Mit Haupteingängen zur Gelderner Strasse liegen Friedhof und Soldatenfriedhof mit Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege. Dort sind 69 Weltkriegsopfer (61 Deutsche, 8 Sowjets) des 2. Weltkrieges begraben. Der Gemeindefriedhof weist u.a. einen sehr schönen Baumbestand auf. Beeindruckend sind vor allem die 4 Buchen am Hauptkreuz.